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RD Glossary - TDMA
- Abk. für Time Division Multiple Accsess. Mehrere Teilnehmer nutzen eine Frequenz zu unterschiedlichen Zeiten. Ein in den USA verbreitetes Verfahren, welches in Funknetzen nach dem AMPS-Standard verwendet wird.
- Teilnehmervermittlungsstelle (TVSt)
- Abk. für Teilnehmervermittlungsstelle, wird auch Endvermittlungsstelle (siehe auch EVSt, OVSt) genannt. Knotenpunkt im öffentlichen Telekommunikationsnetz, an dem Endteilnehmer direkt angeschlossen sind.
- Tk-Anlage
Abk. für Telekommunikationsanlage. Bei einer Tk-Anlage handelt es sich fast immer um eine private Telefon-Vermittlungsanlage, die daran angeschlossene Nebenstellen mit dem öffentlichen Telefonnetz verbindet und die Kommunikation zwischen den Nebenstellen und zwischen den Nebenstellen und dem öffentlichen Telefonnetz ermöglicht. Tk-Anlagen beschränken sich nicht nur auf den Telefondienst, sondern bieten darüber hinaus auch Vermittlungsdienste für Datenanwendungen. Bei Tk-Anlagen wird zwischen Amtanschlüssen (amtseitige Ports) und internen Anschlüssen (internen Ports) unterscheiden. Zum Betrieb im ISDN müssen die amtseitigen Ports der Tk-Anlage als ISDN-Ports ausgeführt sein. Interne Ports können sowohl ISDN-Ports (zum Anschluß von ISDN-Endgeräten, Telefonen) oder analoge Ports (zum Anschluß von anlogen Endgeräten, Telefonen, Anrufbeantworter, Faxgeräten etc.) sein. Die Rufverteilung wird normalerweise ausschließlich über die Tk-Anlage erreicht. Kommunikationsverbindungen innerhalb der Tk-Anlage (zwischen den Nebenstellen) sind kostenfrei, da kein Dienst eines öffentlichen Netzes benötigt wird. - Tonwahl
- Unter Tonwahl versteht man den Einsatz des Mehrfrequenzverfahrens (MFV), auch DTMF (Dual Tone Multi Frequency) genannt. Moderne, herkömmliche Telefone setzen dieses Verfahren z. B. zur Übertragung der Rufnummer ein.
- Trennen
- Bezeichnung für das Herauslösen einer bestehenden Verbindung aus einer Konferenzschaltung.
- Türfreisprecheinrichtung (TFE)
- Abk. für Türfreisprecheinrichtung. In der Regel sind Türfreisprechsysteme so genannte Zweidrahtsysteme nach FTZ 123 D 12-0. Zweidrahtsysteme verwenden für beide Sprechrichtungen nur ein Leitungspaar (ähnlich wie Endgeräte). Bei herkömmlichen Türsprechsystemen, die von Telekommunikationseinrichtungen unabhängig sind, wird häufig ein so genanntes Vierdrahtsystem eingesetzt, bei dem die beiden Richtungen (zur Tür, zur internen Sprechstelle) völlig getrennt ausgeführt sind. Für jede Richtung wird ein eigenes Leitungspaar verwendet. Will man solche Türsprechsysteme z. B. zusammen mit einer Tk-Anlage betreiben, so muß ein Zweidraht-/Vierdrahtadapter (manchmal als Postverstärkergerät bezeichnet) eingesetzt werden.
- U-Schnittstelle
Zwei-Draht-Schnittstelle zur digitalen Übertragung. Im öffentlichen ISDN wird die U-Schnittstelle mit Echokompensation in den Ortsnetzen eingesetzt. Für Telefonanlagen werden verschiedene herstellerspezifische U-Schnittstellen angeboten. Zweidrähtige U-Schnittstellen können durch sogenannte Private Netzwerkterminatoren in die vierdrähtige S0-Schnittstelle umgewandelt werden. U-Schnittstellen können eine Funktionsreichweite von mehreren Kilometern errreichen. - UAE
- Abk. Universal-Anschluß-Einheit. Die UAE wird sowohl zum Anschluß von analogen und digitalen Kommunikationsendgeräten wie auch zum Anschluss von Rechnern in digitalen Datennetzen verwendet. Im Handel sind verschiedene Typen mit unterschiedlicher Kontaktierung (4, 6, 8 Kontakte) verfügbar, die sich in der Klemmenbelegung und in der Zahl der tatsächlich beschalteten Kontakte unterscheiden. Alle Typen sind für die Verwendung mit RJ-45-Steckern ausgelegt.
- UK0-Schnittstelle
- Die UK0-Schnittstelle ist eine Schnittstelle für Übertragungswege für Basisanschlüsse. Als Übertragungsmedium wird die herkömmliche Kupfer-Doppelader eingesetzt.
- UMTS
- Abk. Universal-Mobile-Telecommunucations-System. Mobilfunknetz der sog. 3. Generation.
- UMTS-Vorwahlen
Vorwahl / Anbieter 0150 Group 3G (spanische Telefónica; finnische Sonera) 0151 DeTeMobil Deutsche Telekom MobilNet GmbH 0152 Mannesmann Mobilfunk GmbH (Vodafon) 0153 frei 0154 frei 0155 Auditorium Investments Germany S.à.r.l. (Hutchison Whampoa und E-Plus) 0156 Mobilcom MultiMedia GmbH 0157 E-Plus Mobilfunk GmbH 0158 frei 0159 Viag Interkom GmbH & Co - Unterdrückung der Rufnummern-Rückübermittlung (COLR)
- Die Unterdrückung der Rufnummern-Rückübermittlung wird COLR (Connected Line Identification Restriction) abgekürzt. Mit diesem Leistungsmerkmal kann die Rückübermittlung der Rufnummer unterdrückt werden (anonymer Ruf). Mit diesem Merkmal kann man vor einem Gespräch bestimmen, ob die erreichte Rufnummer bei einem Anruf zum rufenden Teilnehmer zurückübermittelt werden soll oder nicht. Bei einigen ISDN-Endgeräten kann dieses Merkmal durch eine Einrichtung über ein Menü aktiviert werden. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss das Endgerät bzw. die Tk-Anlage den Dienst unterstützen und der Dienst für die MSN(s) des ISDN-Anschlusses eingerichtet sein.
- USB
- Abk. für Universal Serial Bus. Serielle Schnittstelle mit Busarchitektur für PC, mit der sich Peripheriegeräte wie Drucker, USB-ISDN-Adapter, Audiosysteme, Scanner, Digitalkameras anschließen lassen. Der Anschluß erfolgt mit vierpoligen Steckern. Am USB ist eine Stromversorgung der angeschlossenen Geräte über den Bus möglich. Am USB können angesteckte Geräte automatisch erkannt werden. Ein An- und Abstecken von Geräten während des Betriebs des PC ist zulässig. Am USB wird eine Stern-Hub-Architektur unterstützt.
- V.110
- Bezeichnung für einen Standard zur Übertragung von Daten zwischen einem analogen Anschluß und einem ISDN-Anschluß (Datenrate 1.200 bis 38.400 bit/s, asynchron) oder zwischen zwei ISDN-Anschlüssen (Datenrate 56 oder 64 kbit/s).
- V.120
- Bezeichnung für einen Standard zur asynchronen Übertragung von Daten mit 57.600 bit/s im ISDN.
- V.24
- Schnittstelle zwischen einer Datenendeinrichtung und der Datenübertragungseinrichtung zur seriellen Übertragung von Daten.
- Verbindungsnetzbetreiberkennzahlen
- Verbindungsnetzbetreiberkennzahlen können seit dem 01. Januar 1998 einer Rufnummer vorangestellt werden, um einen bestimmten Netzbetreiber auszuwählen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, bei jeder Verbindung individuell den günstigsten Anbieter zu bestimmen. Verbindungsnetzbetreiberkennzahlen haben die Struktur 010xy oder 0100xy.
- Vermittlungsstelle
- Knotenpunkt im öffentlichen Telekommunikationsnetz (neu auch Netzknoten). Man unterscheidet zwischen Ortvermittlungsstellen (OVSt oder Netzknoten im Ortsnetz), an denen Endteilnehmer direkt angeschlossen sind, und Fernvermittlungsstellen (Netzknoten im Fernnetz), die Verbindungen in die Ferne oder in andere Netze (z. B. Ausland oder Mobilfunk) herstellen.
- Voicemail
- Elektronischer Briefkasten, in dem Sprachnachrichten für einen Teilnehmer hinterlassen werden. Diese Nachrichten können sowohl in Tk-Anlagen als auch in der Vermittlungsstelle (z. B. T-Net-Box der Deutschen Telekom) gespeichert und von dort jederzeit per Telefon abgerufen werden.
- Vollamtsberechtigung
- Der Teilnehmer kann extern und intern telefonieren und angerufen werden.
- W-CDMA
- Abk. für Wideband Code Divison Multiple Access. Breitbandiges Mehrfach-Zugriffsverfahren. Die für den Empfänger bestimmten Datenströme sind jeweils durch einen Zugriffs-Code gekennzeichnet. Das W-CDMA Verfahren wurde von Ericsson und Nokia entwickelt.
- WAP
- Abk. für Wireless Application Protocol. Standard für auf Handys zugeschnittene Online-Dienste.
- WAP-Einstellungen
| | T-D1 | MMO-D2 | eplus | Viag Interkom | | IP-Adresse | 193.254.160.002 | 010.001.032.010 | 212.023.097.009 | 193.096.115.033 | | Port-Nummer | 9201 | 9201 | 9201 | 9201 | | Telefon-Nummer | +49 171 2524120 | +49 172 2290100 | +49 177 123999 | +49 179 46927 | | Benutzer | t-d1 | leer | eplus | go@wap.de | | Paßwort | wap | leer | wap | interkom | | Baudrate | 9600 | 9600 | 9600 | 9600 | | Abbruch nach: | 60 | 600 | 60 | 180 | | Leitungs-Type | ISDN | ISDN | ISDN | ISDN | | Connect-type* | non transparent | non transparent | non transparent | non transparent | * bei neuen Geräten fest eingestellt- Wartemusik
- Eine Melodie oder auch ein Ansagetext, die/den der wartende Teilnehmer hört, wenn eine Verbindung innerhalb einer Tk-Anlage gehalten oder weitervermittelt wird. Diese Wartemusik wird z. B. von einer Telefonanlage elektronisch erzeugt oder von einem externen Gerät, das mit der Tk-Anlage verbunden ist, bereitgestellt. Der Anwender kann somit beliebige Wartemusik inkl. Ansagen etc. verwenden. Dabei ist zu beachten, daß die Nutzung nicht eigener Musik eventuell eine Abgabepflicht an die GEMA bedeutet.
- Westernstecker
- Eine für den Anschluß von ISDN-Geräten verwendete Bauform (8-polig) der weltweit genormten RJ-45-Baureihe. Von den acht möglichen Kontakten des Westernsteckers können ggf. auch weniger Kontakte tatsächlich vorhanden sein. Am Markt gibt es Ausführungen mit 8, 6 und 4 Kontakten. Im ISDN werden fast immer nur vier Kontakte benötigt. Um eine Kabelverbindung mit einem Westernstecker sachgerecht auszuführen, wird eine entsprechende Anschlagzange benötigt. Im NTBA und in ISDN-Dosen befinden sich meist zwei Westernbuchsen, in die Westernstecker eingesteckt werden können.
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